Karnischer Höhenweg, August 2017

Die 2. Hälfte


Heuer entschlossen wir uns, die 2. Hälfte des Karnischen-Höhenweg zu gehen. Diesmal starteten wir von Thörl-Maglern und gingen bis Kötschach-Mauthen. Das Wetter schien uns wieder einmal gnädig zu sein, denn strahlender Sonnenschein begleitete uns den ganzen Weg.
Schon am 1. Tag warteten 1800 Höhenmeter auf uns. Tagesziel war die Feistritzer Alm am Fusse des finalen Anstieges auf den Oisternig. Diesen erklommen wir nicht, da wir schon einmal oben waren und außerdem an diesem Tag genug Hm hatten. Am 2. Tag ging es wieder einmal runter und dann wieder hinauf. Diese Eigenheit war uns aber schon bekannt, da sich dieses Schema am gesamten Karnischen-Höhenweg wiederholt. Auf der Eggeralm angekommen, wartete auf uns ein schönes Zimmer und eine warme Mahlzeit. Der Wirt war zwar ein bisschen harsch, aber laut den Aussagen der Einheimischen war er nur gestresst. Eine kurze Etappe lies uns die Option, einen Gipfel (Garnitzerberg 1951m) abseits der Route zu erklimmen. Auf der Karte sah dies jedoch einfacher aus, als es schließendlich war! Müde aber voller Tatendrang erreichten wir das 4 Sterne Hotel Plattner am Nassfeld. Eine Unterkunft die alle Stücke spielt. Mit ausgezeichnetem Abendessen ging’s ins Bett, um am Morgen ein ausgiebiges Frühstück zu genießen. Die engagierte Rezeptionistin gab uns einen Tipp, der uns viele Höhenmeter ersparte. Eine gratis Liftkarte ersparte uns den Aufstieg auf den Pisten des Schigebietes. Oben angekommen ging’s wieder einmal Bergab. An der Südseite des Trogkofels wanderten wir im herrlichen Gelände über Stock und Stein. Ein Zwischenstopp bei der Attila Höhle bescherte uns ein Gespräch mit einem deutschen Wanderer, der sich über den überlaufenen Teil (von Sillian nach Kötschach-Mauthen) des Karnischen-Höhenweges beschwerte. Unsere Wanderung hingegen war nicht sehr besucht, darum genossen wir die Ruhen und tankten die Energie, welche uns die Natur präsentierte. Ziel dieser Etappe war die Stranniger Alm, die mir ausgezeichnete Käsespätzle kredenzte. Der Käse aus der eigenen Käserei erfreute meinen Gaumen. Am folgenden Tag, hatten wir eine kurze Etappe Richtung Zollnersee Hütte. Gesagt getan, kurze Zeit später waren wir auch schon dort. Eine geschmalzene Rechnung ließ jedoch einen bitteren Nachgeschmack übrig. Da uns der Wirt von der Etappe zum Plöckenpass abriet, gingen wir in Begleitung unserer deutschen Bekanntschaft (Floriantine und Dennis) Richtung Kötschach Mauthen.
Hier startete der 2. Teil unseres Urlaubes. Die Busreise nach Oberdrauburg endete am Bahnhof im strömenden Regen. Doch der Hotelbesitzer, unserer Destination, holte uns ab und brachte uns ins Hotel Landhof. Hier wartete nette Belegschaft, ausgezeichnetes Essen, schöne Zimmer, ruhige Umgebung, … Dem Entspannen stand nichts im Wege. Die darauffolgenden Tage, erkundeten wir Irschen und lernten deren Einwohner kennen. Nach 3 Tagen der Erholung begaben wir uns, schweren Herzens auf die Heimreise.

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© 2019 Ing. Roman Huber